Archive for August, 2008

Was soll denn die Domain kosten?

Dienstag, August 26th, 2008

In der Domainverwaltung spielt ja neben der Frage, wie man seinen Domainnamen am besten monetarisieren kann vor allem auch die Frage, was eine Domain wert ist, eine Rolle. Nun kann man sagen, der Wert wird von verschieden Faktoren bestimmt: Wieviele Buchstaben? Generisch? Typein Traffic? Keyword … und so weiter. Jeder Domainer hat beim Einkauf da seine eigene Philosophie. Manche vertreten die Auffassung, der Wert der Domain liegt in den Augen des Betrachters. Spannend ist hier auch immer wieder zu sehen, wie sich Endkunden Ihren Preis zusammenreimen. Wie in allen Disziplinen unterscheidet den Amateur vom Profi, dass er das Metier nicht permanent ausübt, kein Experte ist. Gut und schlecht. Manchmal kann man interessante Aspekte herauslesen und neues lernen, meistens aber oft noch viel besser kann man über die Argumente herzhaft lachen!

Auch heute hat mich wieder so eine Nachricht erreicht. Der werte Bieter hat Interesse für den wohlklingenden Domainnamen CVCV.de (hier noch was zu CVCV domains) bekundent. Soweit sogut. Lest selbst …

CVCV.de dürfte nur für mich interessant sein, da dies die Abkürzung von Finanzservice Blablabla ist. Außerdem bin ich bereits in Besitz der Domain CV-CV.de, wobei mich dieser Domainname gar nichts gekostet hat, weil er nämlich noch frei war (gerade erst registriert). Die Domain CVCV.de möchte ich in erster Linie erwerben, um Kundenfehleingaben wegen des Bindestrichs zu vermeiden. Ich denke nicht, dass CVCV.de sonst noch für jemand sonderlich stark von Interesse sein könnte. Insofern halte ich das Anbieterangebot in Höhe von 5.500,- € entweder für einen Witz oder für eine Unverschämtheit! Im Grunde genommen ist hierfür selbst 250,- € eigentlich noch zuviel!
MfG

Im englischen sagt man so schön, needless to say: Unser werter Bieter setzt hier den Wert des Domainnamens mit den Kosten für die Registrierung gleich. In etwa so, als wenn er den Grundstücksbesitzer des Parkhauses anfährt, warum er Ihm den Stellplatz nicht gleich für 10 Euro verkauft. Das ist ja die Parkgebühr! Der Wert liegt eben in den Augen des Betrachters.

In jedem Fall herzlichen Dank! Immer wieder heiter!

Servus und happy domaining wünscht der namewise

Bido.com vor dem aus?

Mittwoch, August 20th, 2008

Der Conceptualist Sahar Sarid berichtet heute auf seinem Blog, dass Bido.com erst mal seine Pforten wieder schliesst. Ok. Wir rekapitulieren. Anfang diesen Jahres riessig angekündigt mit riessen Party auf der Traffic in Las Vegas das Projekt Bido.com. Dann steigt Ron Jackson aus. Ok. Immer wieder kann man auf Sahars Blog lesen, dass an allen Ecken und Enden gefeilt wird, der Launch verzögert sich. Dann Probleme bei der Auktion und nun das eventuelle Aus.

Eine Auktion. Man lasse es sich nochmal auf der Zunge zergehen. Eine Auktion. Ein Team mit über 100 Programmierern in Russland bringt es nicht fertig eine simple Auktion auf die Beine zu stellen? Was steckt dahinter?

Wir haben Bido.com getestet. Ergebnis: Die Anmeldung war nicht möglich. Zwar hat man bei der Entwicklung an keiner Ecke am Look and Feel gespart nur das wichtigste ging nicht: die Anmeldung. Eben so lustig war, dass die Löschung erst nach sage und schreibe vier Emails ging.

Es verwundert mich immer wieder sehen und bemerken zu müssen, dass es bei so vielen Web Anwendungen an Fokus auf Einfachheit fehlt und es nur scheinbar eine Company checkt, was der User will. Tante Google hat heute noch eine Einstiegsseite die pure Schlichtheit ausstrahlt, dafür aber eins tut: funktionieren!

Grüsse vom namewise

trambahn party

Samstag, August 16th, 2008

ich sitze gerade auf der zugfahrt zurück vom domainstammtisch in frankfurt. es war sehr schön wieder bekannte freunde zu treffen und auch neue kollegen kennezulernen. wie auf jedem domainer event sind auch gestern wieder viele wertvolle ideen entstanden und grundlagen für mögliche deals gelegt worden. im sinieren über den spassigen abend und den domainmarkt ist mir eine geschichte eingefallen, die ich gerne teilen würde. lest selbst …

die börse - so hab ich einmal in einem schlauen buch gelesen - kann man sich wie eine trambahn vorstellen auf der eine jazzband spielt. langsam tuckert die trambahn durch die stadt. partyfreudige und gelangweilte passanten springen auf und feiern mit. die trambahn füllt sich langsam und die stimmung steigt. immer mehr passanten lassen sich von diesem jubel anstecken und suchen noch nach halt auf der völlig überfüllten tram. sie tuckert immer langsamer durch die stadt. plötzlich fällt einer der mitfahrenden vom zug. geschrei. aufregung. tumult. wer springen kann springt. nur noch die verdutzte band und ein paar sitzgäste bleiben auf der trambahn übrig. langsam tuckert die tram wieder los. die band spielt und die tram füllt sich langsam wieder ….

wie die börse, an der aktien gehandelt werden, folgt auch der domainmarkt gewissen zyklen. gestern auf dem domain stammtisch in frankfurt habe ich mich lange über die alten zeiten mit einem kollegen unterhalten. erinnerungen aus 1999 ausgegraben. damals war auf der trambahn auch richtig gute stimmung. jeder hat uns damals geld geboten um nur auch eine noch so winzige beteiligung zu bekommen. doch wie ist die party heute?

gerade für domain spekulanten die sich auf den handel mit domains konzentrieren ist die frage “wie voll ist die tram?” spannend. zukaufen? verkaufen? ist die party noch neu? sind wir noch in einem aufschwung? ist der höhepunkt schon überschritten?

domain investoren dagegen haben da einen anderen blick auf die tram. ihnen geht es mehr um die richtung in die der zug fährt. eben wie ein herkömmlicher passagier.

jede dieser spielarten und noch viele andere können im domaingame erfolg haben. jeder domainer spielt das spiel auf seine eigene art und es ist immer wieder super spannend sich über das game auszutauschen.

gute heimreise und ein schönes wochenende wünscht der namewise

College Dropout makes 300k USD flipping domains

Donnerstag, August 14th, 2008

It wasn’t a great school year for Steven McDonald. He didn’t win a single track meet, and he was rejected or wait-listed by every college he applied to. McDonald’s fiscal year, however, has been phenomenal.

It started last September, when he paid $620 for the Internet domain name qsd.com and, two weeks later, sold it for $12,000 to a fellow domain trader, or “domainer.” Since that first investment, McDonald has grossed $325,000 from flipping domains.

“It’s pretty cool,” says the Southbury, Conn., teenager.

… reports famous Forbes Magazine. And explaines …

As the real estate and credit markets plummet, the so-called domain aftermarket, where Internet addresses that cost less than $10 to register are bought and resold for thousands of dollars, is thriving.

Where on the face on the earth has a college dropout the chance to make 300k USD with nearly zero investment? Domain flipping is still red hot! And recessions produce great opportunities!

Pretty cool! Thumbs up to this rookie fellow!

Happy mining,

Namewise

Aufwärmung

Mittwoch, August 13th, 2008

Sportsfreunde,

das DVF naht ja schon in riessen Schritten und wie jeder aus dem Sportunterricht weiss “Vorher Aufwärmen!” also …

Engels FFM Stammtisch am 15. August

DFV 2008 WarmUp Aber-München-ist-viel-schöner-als-Berlin Stammtisch

namewise / namecontrol kick off Dinner

… ran an die Tasten und die letzten Plätze snappen!

Happy Warmup wünscht der Namewise

Hallo Welt!

Mittwoch, August 13th, 2008

Ich habe es schon immer mal wieder geplant und jedes mal hinausgeschoben. Heute ist es soweit und ich freue mich richtig endlich die ersten Zeilen in meinen namewise Blog zu tippen! Tschaka. Der Plan ist in nächster Zeit interessante, skurile, ärgerliche und lustige Impressionen aus der Domainszene und dem kunterbunten Web 2.0 zu bloggen.

Grosse Ansprüche habe ich nicht an den Blog. Ich möchte mehr schauen in welche Richtung es geht. Daher freue ich mich natürlich riessig über Feedback.

Grüsse vom Namewise